Der Abriss – Tag 3

Die vorerst letzten Abrissarbeiten stehen an. Wir kümmern uns um den restlichen Fußboden, den Ofen und den Schornstein.

Bei unserem letzten Einsatz sind noch ein Arbeiten übrig geblieben, die wir aus Zeitgründen nicht mehr geschafft haben. Der Schornstein steht noch, ein Kachelofen und ein paar Fußbodenbretter.

Zu dritt machen wir uns zuerst an den Fußboden, lösen die Bretter und packen sie beiseite. Unser Container wurde ja schon abgeholt, deswegen müssen wir sie erstmal lagern. Eventuell finden wir noch Verwendung oder entsorgen sie.

Der Ofen wird mit Hammer und Meißel zerlegt. Die Kacheln packen wir zu unserem anderen Haufen Bauschutt. Das Innenleben kommt auf den Schrott-Haufen. Zwei der Kacheln entfernen wir, ohne sie kaputt zu machen. Vielleicht können wir sie im neuen Haus als Deko verwendet oder irgendwie integrieren.

Anschließend kippen wir den Schornstein um. Richtig stabil steht er nicht mehr, deswegen ging das recht gut 🙂 Die unbrauchbaren (stark verschmutzten) Steine sortieren wir aus und packen sie zum restlichen Bauschutt.

Die Ziegel-Reste vom kleinen Schuppen sortieren wir per Hand. Wir wollen alle gut erhaltenen Ziegel aufheben, um sie später im Garten benutzen zu können um z.B. ein Hochbeet oder ähnliche Abgrenzungen herzustellen. Leider finden sich an vielen Steinen noch Mörtelreste, die wir mit dem Hammer entfernen und die Steine so putzen. Das ist mühselig und dauert lang, aber das Entsorgen und Neukaufen kostet auch Geld. Wir stellen uns vor, wie sich die Trümmerfrauen des zweiten Weltkriegs sich wohl gefühlt haben müssen… und wir haben nur 2 Tage geklopft.

Gartenpflege

Ein paar Tage später kümmere ich mich noch um die Gartenpflege. Der Rasen muss gemäht werden, eh die Brombeeren sich das Gebiet zurück erobern können. Dazu muss ich den Rasenmäher erstmal abholen, denn auf dem Grundstück kann er nicht mehr gelagert werden. Ein Glück passt er noch gut in den Kofferrau. Auf Grund seines Gewichts von 30 kg keine leichte Aufgabe, wenn man alleine ist 🙂

Gut 2h bin ich beschäftigt — dann ist es erledigt! Dank Mulchkit für unseren treuen Wolf-Rasenmäher gab es diesmal auch keinen Rasenschnitt zu entsorgen.

Das Mulchkit steckt man (anstelle des Fangkorbs) in den Auswurf und verschließt diesen damit. Dadurch wird der geschnittene Rasen nicht nach hinten geschleudert und bleibt im “Schnittraum”. Die Messer des Mäher zerkleinern den Rasen weiter, bis nur noch ganz kleine Fetzen übrig sind. Diese Reste fallen in den Rasen und sind kaum zu sehen.

 

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