Ein Abriss steht an – wir stehen unter Strom

zuAuf unserem Grundstück befindet sich eine Gartenlaube – und sie steht im Weg. Den Abriss wollen wir selbst erledigen. Dafür sind einige Dinge im Vorfeld zu klären, vor allem was mit dem vorhandenen Stromanschluss passieren soll.Jahrzehntelang stand die Gartenlaube hier – und sie wurde sogar lange bewohnt. Erst ein paar Jahre bevor wir das Grundstück kauften, sind die Vorbesitzer altersgerecht umgezogen. In der Laube befinden sich noch immer die Schätze, die wir bei der Grundstücksübergabe schon gesehen haben.

Neues ist natürlich auch dazu gekommen. Unser treuer Rasenmäher braucht ein Stellplatz, wenn wir alles abreißen. Auch die ganzen anderen Gartenutensilien wie Astschere, Spaten, Handscheren und diverse Werkzeuge werden wir bei Verwandten zwischenlagern.

Ein organisatorisches Problem stellt aktuell die Stromversorgung dar. In der Laube gibt es einen Hausanschluss, der erst vom Netzbetreiber rückgebaut bzw. demontiert werden muss. Wir können die Laube ja nicht abreißen, während noch Netzstrom anliegt.

Heute hatten wir einen Termin mit einem Installateur, der diesen Rückbau beantragt. Dazu schaut er die Anlage an, um einzuschätzen, was alles beantragt werden muss. Pünktlich zum Termin geht’s los. Die Hände schlägt er bereits kurze Zeit später über dem Kopf zusammen: Die Elektroinstallation stammt aus dem letzten Jahrhundert, besteht aus Alu-Kabeln und verschiedene Sicherungen sind älter als wir.

Kurzer Hand legt der Techniker den Hausanschluss stromlos. Die notwendigen Anträge stellen wir und dann gilt es, einen Termin mit dem Netzbetreiber zu finden. Zum Abriss werden wir uns Strom von den Nachbarn “leihen”.

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