Tonnenweise Mülltonnen

Eine Aufgabe erwartet uns direkt nach dem Umzug: Wir müssen uns um die Anmeldung für die Müllabfuhr kümmern und Mülltonnen bestellen. Da dies in Deutschland eine kommunale Aufgabe ist, müssen wir zuerst einmal in Erfahrungen bringen, was unser neuer Wohnort anbietet.

Erfreut stellen wir fest, dass der Landkreis eine telefonische “Abfallberatung” anbietet. Diese Nummer versuchen wir direkt  und nach einigen Hindernissen (offenbar ist die zuständige Mitarbeiterin für unsere Gemeinde schon im Weihnachtsurlaub) wissen wir dann bestens bescheid.

Abfallentsorgung in unserem Landkreis

Wir können uns neben der Restmülltonne, die bereits vorhanden ist (da das Grundstück vorher als Gartengrundstück diente) auch eine Papiertonne sowie eine Biotonne bestellen. Da wir brav unseren Müll trennen, machen wir das natürlich. Zusätzlich ist erfreulich, dass diese beiden Tonnen pro Leerung deutlich günstiger sind (Bio) bzw. kostenlos (Papier). Für beide Tonnen ist der Landkreis zuständig und die Tonnen erreichen uns noch in der folgenden Woche.

Etwas komplizierter ist es mit dem Verpackungsmüll: Gelbe Säcke werden über das Duale System kostenlos verteilt und auch abgeholt, allerdings gefällt uns diese Lösung gar nicht: Die Tüten sind so dünn, dass sie extrem leicht reißen und außerdem muss man den kaum verschlossenen Müllsack dann mehrere Tage lagern…🐀🐀🐀 Glücklicherweise kann man auch eine Gelbe Tonne leihen. Die Bereitstellung kostet ca. 60€ und kann direkt beim Abfallentsorgungsunternehmen bestellt werden. Das dauert (auch wegen Weihnachten) insgesamt einige Wochen, aber dann ist unsere Sammlung komplett!

Die “Mülltonnen-Charts”

Nach den ersten Tagen mit dem kompletten Satz Mülltonnen können wir bereits ein erstes Fazit ziehen:

Unsere Tonnensammlung: Papier, Gelbe Tonne, Restmüll und Biomülltonne

Die Biotonne ist unser Highlight! Wir nutzen sie quasi täglich und der Großteil dessen, was in unserer Berliner Zeit im Restmüll gelandet wäre, ist nun Biomüll. Gemüsereste vom Kochen, Küchenpapier, Teebeutel… Jetzt im Winter gibt es auch keine Probleme mit dem Geruch. Wie gut der eingebaute Geruchsfilter funktioniert, wird sich erst im Sommer zeigen.

Auch die Papiertonne ist extrem nützlich, besonders direkt nach dem Umzug. Schon bei der ersten Leerung war die Tonne randvoll mit Zeitungspapier und kaputten Umzugskartons. Auch bei den nächsten Leerungen hatte sie immer gut zu tun, denn wegen der Corona-Beschränkungen sind die meisten Läden zu und wir bestellen mehr als sonst online.

Über die Gelbe Tonne sind wir definitv auch froh, denn nun müssen wir nicht mehr mit den hauchdünnen Gelben Säcken hantieren und Angst vor Ratten haben.

Die Restmülltonne ist nun die, die am wenigsten zu tun hat (zum Glück haben wir eine sehr kleine Tonne): Im Prinzip bleibt ihr nur Abfall aus dem Badezimmer,  einige spezielle Abfälle aus der Küche, wie zum Beispiel gebrauchtes Backpapier, und der Inhalt des Staubsaugers.

Richtig begeistert sind wir, als wir erfahren, dass man sich per Email über die Leerungstermine informieren lassen kann. Das funktioniert super, die Emails kommen zuverlässig am Abend vor der Leerung.

Auf der Suche nach der passenden Mülltonnenbox

Trotz aller Freude über die neuen Mülltonnen: Besonders schön sind sie nicht. Wir finden, dass sie etwas die Optik unseres neuen Hauses stören. Aktuell ist das noch erträglich, immerhin gibt es da auch noch den ein oder anderen Sandberg. Sobald aber der neue Zaun und die Einfahrt fertig sind, müssen auch die Mülltonnen in den Hintergrund treten.

Wir sind deswegen schon mal auf der Suche nach schönen Mülltonnenverkleidungen oder Mülltonnenboxen. Gerne hätten wir eine Variante mit “Dachbegrünung”: Dabei ist auf der Box eine Pflanzschale aufgesetzt, in der dann Gräser oder Wildblumen wachsen können. Auf jeden Fall wollen wir eine Mülltonnenbox aus Holz haben – wenn es geht mit Pflanzdach. Falls das nicht klappt, können wir die Holzbox dann mit rankenden Pflanzen bewachsen lassen.

Die Position haben wir auch schon entschieden: Die neue Mülltonnenbox soll zwischen dem Tor bzw. der Einfahrt und der Gartentür positioniert werden. So haben wir es nicht weit, aber wir können die vollen Tonnen auch bequem über die Einfahrt auf die Straße schieben.

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