Zaun ausgebaut, Baustraße ist fertig, Bodenproben entnommen

Wir haben alle Vorbereitungen getroffen, die von unserer Seite zu erledingen waren. Theoretisch kann es nun losgehen, und ein bisschen was hat sich auch getan auf unserer Baustelle…In den vergangenen Wochen haben wir weitere Vorbereitungen auf der Baustelle getroffen. Das sollte die Anzeige einer Baubehinderung erst einmal aufheben. Diese hatte ARGE HAUS uns geschickt, weil unsere Zufahrt und Baustraße (natürlich…) noch nicht fertig waren.

Tor ausgegraben

Damit die Baufahrzeuge mehr als 3m Durchfahrtsbreite nutzen können, müssen wir einen Flügel des Tors entfernen. Dazu hängen wir zunächst das Tor aus. Dann muss einer der Pfeiler, die das Tor halten,entfernt werden. Das hatten wir uns einfacher vorgestellt, als es letztlich war: Die Leute, die damals das Tor aufgebaut haben, sind nämlich mit Beton nicht sparsam gewesen. Wir graben fast 1,2 Meter tief, bis wir endlich das Ende des Fundaments ausmachen können. Bewegen lässt sich das Tor trotzdem nicht. Es hat noch eine Querstange, die ebenso einbetoniert wurde.

Den großen Betonklotz mussten wir also an die Oberfläche befördern und haben dabei eine “antike” Technik angewendet, die schon die Ägypter kannten: Den Betonbrocken haben wir angekippt, und dann soweit es ging Erde daruntergeschaufelt. Dann wurde der Klotz in die andere Richtung gekippt und wieder Erde daruntergeschaufelt usw. Schließlich konnte wir an der Oberfläche den Hammer rausholen und den Beton mühsam zertrümmern. Nach gut 3 Stunden wackeln, schaufeln und beherzten Schlägen ist es dann erledigt.

Einfahrt geschützt

Die Einfahrt haben wir wie gefordert mit Bitumen geschützt. Eigentlich wollten wir das nicht machen, weil wir bereits eine Neue Einfahrt haben und diese zurückgebaut werden soll. Unser Bauunternehmer hat uns jedoch dazu geraten, weil durch schwere LKW etc. die Gehwegsteine hochgedrückt werden könnten und dadurch die Unfallgefahrt steigt.

Ölpapier und Bitumen, etwa 4m breit, 5m tief. Dahinter die Baustraße.

Baustraße vorbereitet

Auch die Baustraße haben wir eingerichtet. Unser Bauunternehmer fordert eine Baustraße aus Beton-Recycling 0/32, die entsprechend verdichtet wird. Das Material haben wir gekauft und können es nach Abschluss der Bauarbeiten als Basis für unsere gepflasterte Einfahrt benutzen, da es frostbeständig ist.

ca. 30 cm ausgehoben, verfüllt mit Beton-RC-0/32, 3×9 Meter

Bodenanalyse des Aushubs

Weiterhin war unser Tiefbauer schon tätig und hat Schürfschachtungen ausgeführt. Dort konnten dann Proben entnommen werden, die ein Labor benötigt, um den Boden zu analysieren. Die Löcher sind ziemlich tief, mindestens 2m. Ohne Leiter kommt man dort nicht mehr heraus.

Wenn der Keller ausgehoben wird, lassen wir direkt einen Teil des Aushubs abfahren. Das erfordert ein Gutachten, weil keine Deponie mehr so viel Sand annimmt, ohne sicherzugehen, dass keine Schadstoffe im Boden sind. Außerdem spart es uns ein bisschen Geld, weil der Sand nicht erst zwischengelagert werden muss, und die LKWs später noch einmal kommen müssen.

Weiter warten

Nachdem wir nun unsere Eigenleistungen komplett abgeschlossen haben, warten wir weiter auf den Zeitplan. Den haben wir nämlich immer noch nicht bekommen.

 

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