Wie unsere Baugrube ausgehoben wird

Heute fangen die Arbeiten an der Baugrube an. Zumindest theoretisch. Der Start hat sich leider verzögert…

Morgens rückt der Fuhrbetrieb an: Mit Bagger und LKWs stehen sie bereit um viele Tonnen Sand abzutransportieren. Doch leider kann der Aushub nicht wie geplant beginnen.

Erstes Problem

Das Vermessungsbüro hat den abgestimmten und bestätigten Termin nicht eingehalten – einfach vergessen. Super! Das hat zur Folge, dass die Grobabsteckung nicht erfolgt ist und damit unklar ist, wo die Baugrube ausgehoben werden soll.

Nach einigem Koordinationsaufwand hat uns der Fuhrbetrieb netterweise mitgeteilt, dass das Team vor Ort warten wird. Vom Vermessungsbüro wurde uns zugesichert, dass die Absteckungen schnellstmöglich ausgeführt werden. Nach guten 3 Stunden Wartezeit treffen die Vermesser ein und machen die Absteckung.

Die Wartezeit bezahlen wir natürlich! Die Kosten können wir hoffentlich durchreichen.

Für den Aushub der Baugrube benötigt der Fuhrbetrieb ungefähr 3 Tage. Mehr Zeit war auch nicht eingeplant. Die weiteren Termine für die Feinabsteckung der Bodenplatte, Verschalung, Herstellen der Bewehrung, Straßensperrung, Betonpumpe und was sonst noch dazu gehört sind schon geplant. Wir hoffen nun, dass uns dieser halbe Tag Verzug nicht den ganzen Plan ruiniert.

Zweites Problem

Nach gut 2 Stunden Arbeit bekommen wir einen weiteren Anruf vom Fuhrbetrieb. Der Lagerplatz auf dem Grundstück reicht nicht aus. Wie kann das sein? Wir hatten uns ja mit allen Beteiligten zum Bauanlaufgespräch getroffen und vor Ort angesehen, worum es geht. Dabei wurde insbesondere auch besprochen, wo Sand gelagert werden kann und wie die Flächen erreichbar sind. Zum Glück konnte am Telefon ein Kompromiss gefunden werden. Der Sand wird nun doch  auch auf der hinteren Seite des Grundstücks abgelegt. Ein teures Abfahren, Lagern und wieder Anfahren zum Verfüllen entfällt damit.

Die fertige Baugrube

Nach 3 Tagen Arbeit und etwa 400 Tonnen abgefahrener Erde klafft auf unserem Grundstück ein großes Loch:

Außerdem haben wir drei neue Berge auf dem Grundstück, einmal Mutterboden und zweimal Sand.

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