Unser Haus hat einen Dachstuhl đŸ—ïž

Trotz Krise wird weiter gearbeitet: Die ZimmermÀnner waren da und wir haben einen Dachstuhl! Seit unserem letzten Bericht ist auch sonst einiges passiert.

Garage nimmt Form an

Ein bisschen zu kurz gekommen ist in der letzten Ausgabe die Dokumenation der Garage.

Bisher konnte man nur die Aushebungen der Streifenfundamente bestaunen. Jetzt sind das Fundament und die Platte gegossen, die WĂ€nde stehen und der Ringanker ist auch fertig.

Wir stehen in der Garage und noch können wir den Himmel durch die Deckenbalken sehen.

Das Obergeschoss

Unsere Maurer waren weiterhin fleißig und haben die gesamten InnenwĂ€nde fertig gemauert. Wenn man jetzt durch das Obergeschoss lĂ€uft, hat man ein ganz anderes RaumgefĂŒhl. NatĂŒrlich ist die Decke noch nicht drin, aber die GrĂ¶ĂŸe der RĂ€ume kann man gut erleben. Wir inspizieren alle RĂ€ume: Arbeitszimmer, Schlafzimmer, die Ankleide und natĂŒrlich das Bad. Bisher sind wir mit unserer Planung zufrieden 🙂

Ein paar Tage spĂ€ter wurde der Ringanker vorbereitet. Dieser bildet die oberste Mauerschicht umlaufend um das GebĂ€ude und auf allen InnenwĂ€nden. DafĂŒr wurden Schalungen von Rekord-Holzmann mit integrierter WĂ€rmedĂ€mmung montiert, die dann mit Beton aufgefĂŒllt werden. Den Ringanker findet man auch auf den Mauern der Garage.

Eines Morgens steht dann die Betonpumpe wieder vor der TĂŒr. Mit Hilfe eines sehr langen Auslegers, der locker bis in den zweiten Stock reicht, wird die Verschalung des Ringankers direkt verfĂŒllt. Die rosafarbenen Schalelemente fĂŒr unsere Rundfenster werden ebenfalls mit Beton gefĂŒllt. Auch fĂŒr den Ringanker auf der Garage ist noch genug Beton ĂŒbrig.

Das Richten

Der Ringanker hatte gut eine Woche Zeit zu trocknen. Am Montagmorgen rĂŒckt ein großer Montagekran an, den wird schon vom Aufstellen der KellerwĂ€nde und –decke kennen. Viele Balken, die in Folie verpackt auf’s Haus gehoben werden, sind nun von den Zimmerleuten zu einem Dachstuhl zu verarbeiten.

Da wir leider nicht vor Ort sein können, haben wir unsere Zeitraffer-Kamera wieder in Position gebracht. Die Aufnahmen zeigen uns ein paar Tage spÀter, wie das Ganze abgelaufen ist.

Zuerst werden die Deckenbalken nach oben gebracht und auf dem Ringanker gemĂ€ĂŸ Statik verteilt und befestigt. Da die Balken alle eingepackt sind, können wir nicht alle Details genau erkennen. Es sieht so aus, als wird als nĂ€chstes die Firstpfette – der durchgehende Balken in der Spitze des Dachs – auf die Deckenbalken gelegt. Das nĂ€chste Paket wird per Kran hochgezogen: die Sparren. Was wir als nĂ€chstes sehen, erstaunt uns: Die Zimmerleute montieren nun eine HĂ€lfte des Dachstuhls komplett. Die gesamte DachflĂ€che wird nun per Kran auf die vorgesehenen 35 Grad angehoben! Die Sparren der anderen Seite werden montiert und die StĂŒtzen aufgestellt.

Als letztes werden noch die Windrispen angebracht. Das ist ein flachen Stahlband, das diagonal verlaufend auf die Sparren genagelt wird und KrÀfte aufnehmen soll, die durch Wind auf die Giebelseite entstehen.

Zusammen mit unserer Baubegleiterin begutachten wir die Konstruktion. Es können keine MĂ€ngel festgestellt werden, aber einen Punkt mĂŒssen wir noch mit dem Statiker klĂ€ren.

Windrispe falsch angebracht?

Die Windrispe verlĂ€uft bei uns diagonal ĂŒber die DachflĂ€che, aber nicht alle Sparren sind abgedeckt. Jeweils die ersten zwei Sparren sind nicht erfasst. Wir klĂ€ren das mit Hilfe von Fotos und einer E-Mail an den Statiker und hoffen, dass das so in Ordnung geht. Andernfalls ist das auch kein Problem, welches man nicht relativ leicht lösen kann, denn die Konstruktion des Dachstuhls ist ansonsten in Ordnung.

Man kann sehen, dass die Windrispe (das Stahlband) nicht ĂŒber alle Dachsparren geht.

Fazit

Nichtsdestotrotz: Wir freuen uns tierisch, dass unser Haus immer mehr Form annimmt. Weil das Haus jede Woche “fertiger” aussieht, können wir kaum glauben, dass es noch gut 7 Monate dauern soll, bis wir einziehen können.

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